Vom Ei zum Küken

15.06.2007 | Bericht

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Die Wildtierauffangstation unterstützt mit dem Kükenschlup im Kindergarten einen wichtigen Lernprozess der Kinder: den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren zu lernen.

Es ist die natürlichste Sache der Welt und doch ist es für die meisten Besucher des Kindergartens eine kleine Sensation. Die Rede ist vom Kükenschlupf im Kindergarten. Alexander Groder von der Wildtierauffangstation Vorchdorf macht dies nun schon zum dritten Mal.

Umgang mit Tieren und Verantwortung lernen

„Es ist wichtig, dass Kinder den Umgang mit Tieren lernen, wie sie entstehen und wie sie sich entwickeln. Für mich ist es jedes Mal wieder erstaunlich mit welcher Begeisterung die Kinder bei der Sache sind“ so Alexander Groder, der sein Wissen und seine Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellt. „Für den Kindergartenalltag ist das nicht nur eine willkommene Abwechslung.

Die Kinder lernen zum ersten Mal Verantwortung und Pflichten zu übernehmen. Sie erleben, wie neues Leben entsteht und dass man ganz behutsam damit umgehen muss. Das ist für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig“ so die Kindergartenleiterin Marianne Unterberger.

Drei Wochen bis zum Küken

20 Hühnereier werden vom ersten Tag an in einer Brutmaschine im Kindergarten bebrütet. Die Kinder müssen jeden Tag schauen, dass sie gewendet werden und dass die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist, damit nach 21 Tagen auch tatsächlich 20 Küken aus den Eiern schlüpfen.

Die ersten Tage nach dem Schlupf verbringen die kleinen Racker noch im Kindergarten, bevor sie dann das große Leben auf der Wiese bei Familie Groder antreten.