Saubere Wärme aus unseren Wäldern

22.03.2010 | Bericht

Im Winter 2009 ca. 500.000 Liter Heizöl gespart

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Modern, umweltfreundlich und wirtschaftlich nennen die Mitbetreiber Vbgm. Johann Mitterlehner und Erwin Amering unsere Nahwärme, die ihre erste Heizperiode erfolgreich hinter sich hat.

Das Heizwerk versorgt Privathaushalte, Industrie, Wohnanlagen und die öffentlichen Gebäude in Vorchdorf mit Wärme. Sie erfüllt damit alle Anforderungen einer modernen zuverlässigen Heizanlage. Die Hauptvorteile für die Kunden liegen in der Einsparung von Heizraum, Brennstofflager, Brennstoffeinkauf, Service und Kamin.

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Durch die kontrolliert gesteuerte und abgasgefilterte CO2-neutrale Verbrennung entsteht umweltfreundliche Energie für Vorchdorf. Der Elektrofilter verhindert den Ausstoß von Feinstaub. Das Hackgut und die nachwachsenden Rohstoffe (Miscanthus) stammen zu 100% aus unserer Region. Damit bleibt die Wertschöpfung bei uns und stärkt unsere Wirtschaft.

Die Betreiber schließen sich den Zielen des Landes OÖ an und wünschen sich bis 2030 energieunabhängig in Vorchdorf zu werden. Für die Nahwärme heißt das, Verdichtung und Erweiterung des Leitungsnetzes und somit eine Wertschöpfungssteigerung der Region.

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Für die Versorgungssicherheit ist im Heizwerk Vorchdorf eine zwei Kesselanlage mit insgesamt 3500 kW Leistung installiert. Bei einer Kesseltemperatur von ca 900 ° C wird eine Vorlauftemperatur bis ca. 95°C erzeugt und in das 5,2 km lange Leitungsnetz eingespeist. Mittels Übergabestationen wird die Wärme an den Kunden abgegeben. Der erste Jahresbedarf an Hackgut beläuft sich auf ca. 7000 Schüttraummeter. Diese Menge entspricht einer Ersparnis von ca. 500.000 Liter Heizöl extra leicht.

Nahversorgung für Wirtschaft, Schule und Privathaushalte

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Seit November 2008 bezieht „pro Umwelt“ die Wärme aus dem Heizwerk. „Damit waren wir gemeinsam mit MELTEC die ersten Bezieher der Nahwärme“, so Günter Schneeberger. Die sichere und zuverlässige Versorgung für das temperaturgeführte Logistiklager war ein wichtiger Entscheidungsfaktor. Sehr zufrieden zeigt sich Günter Schneeberger mit der technischen Ausstattung und mit der Betreuung durch Serviceleute.

„Wir verwenden die Wärme als Fußbodenheizung für Halle und Büro, zum Heizen von Radiatoren in der Werkstatt und für die Lüfter in den Ladezonen“, so der Firmenchef. Pro Umwelt ist mit einer Leistung von 200 kW angeschlossen, der Jahresverbrauch liegt je nach Witterung zwischen 120 und 150 kW.

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Auch das Vorchdorfer Schulzentrum ist mit einer Leistung von 600 kW an das Nahwärmenetz angebunden. „Während der harten Wintermonate hat die Heizung immer perfekt funktioniert“, berichten das Schulwart-Duo Pühringer. Die Klassenräume und das Hortgebäude waren stets mit angenehmen Temperaturen versorgt.

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Kurz zusammengefasst: die Nahwärme ist einfach, angenehm und unkompliziert. Das Projekt zeigt, wie der Energiebezug aus der Region und somit die gegenseitige Sicherung von Wirtschaft und Landwirtschaft möglich ist.