Burnout - Infarkt der Seele

02.11.2011 | Bericht

Wenn Frauen über ihre Grenzen gehen

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Müde, erschöpft, ausgebrannt? Viele Frauen laufen jahrelang am Limit, bevor ihnen die Luft ausgeht. Wir leben in einer Zeit, wo alles möglich ist. Die Verführung ist groß, alles perfekt zu wollen. Aber der Druck der Perfektion wirft seine Schattenseite zurück.

Die Doppelt- oder Dreifachbelastung durch Familie, Haushalt und Beruf fordert oft ihren Tribut: am Ende eines Tages fühlen sich Frauen erledigt, energielos und es bleibt wenig Zeit für sich selbst. Wer ständig müde und erschöpft ist, verliert das Interesse an Hobbys und sozialen Kontakten.

„Perfekt im Job, perfekt als Partnerin und Mutter, perfekte Figur, ein perfektes zu Hause als Garantie für Glück und Anerkennung. Doch warum funktioniert das bei den Anderen viel besser als bei mir? Ich kann mich bemühen so gut ich kann, aber ich werde immer müder und gereizter. Vielleicht bin ich nicht gut genug, nicht klug genug, nicht liebenswert genug“, so die Gedanken beim „Burnout“, das für „Ausbrennen“ steht.

Bei dieser Zivilisationskrankheit handelt es sich nicht um eine kurzfristige Erschöpfung, die sich durch mehr Schlaf oder einen kurzen Urlaub wieder beheben lässt, sondern um eine tiefgehende körperliche und psychische Erschöpfung, die sich über Monate und Jahre hinweg aufgebaut hat.

Burnout als Chance

Sicher ist es nicht einfach, Frau zu sein, und alle Rollen perfekt zu spielen. Wir sind aber nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht machen. So müssen die Frauen heute mehr als damals lernen, „Nein“ zu sagen. Nicht 120 % Leistung zählen, sondern 80% reichen völlig aus.

Betrachten wir Burnout als Chance für etwas Neues, das unser Leben positiv verändert, das freie Zeit schafft, die wir für ein gesundes, ausgeglichenes Leben brauchen, und die uns statt Lebensfrust, Lebenslust und Kraft gibt. „Nimm dir Zeit für deine Träume, bevor die Zeit dir deine Träume nimmt!“